BIOGRAFIE

Biografie

Budapest, Ungarn

Studien

'69 -'70

Huber Dési Künstler-Kreis, Budapest (Meister: Ervin Tamás Kunstmaler)

'72 -'76

'84 -'86

Während Arbeiten als freiberuflichen Grafiker

zwei Jahre Besuch der Akedemie der Bildende Künste, Budapest

Fachmittelschule für Bildende und Angewandte Kunst, Budapest

(Meister: Ákos Birkás Kunstmaler)

Berufserfahrungen

'78 -'79  Theatermaler beim Zentralen Atelier für Theater, Budapest

'81 -'84

Pannónia Filmstudio, Animationszeichner (in "Les Maîtres du Temps" - von René Laloux 1982;

in "Deadlock" mit dem Oscarpreisträger Ferenc Rófusz 1984.

'84 -'86

Freiberuflicher Grafiker, u.a.:

-Trickfilmszene und Storyboard in Spielfilm "Walpurgisnacht" von János Rózsa 1984

- Architekturfotografien der Budapester Innenstadt für die Landesamt für Denkmalpflege

- Architekturfotografien der Veszprémer Altstadt, Ungarn

- Illustrationen für das ungarische Literaturmagazin "Rakéta"

Buchillustrationen in:

- Spiele und Unterhaltung im alten Europa, Endrei, Zolnay / Corvina Verlag, 1986

'86  Auswanderung nach Deutschland

Restaurateur bei der Firma "Werkstätten Wiegerling" in Bad Tölz.

'88 -'89

'89 -'90  Ein Jahr in Murnau, ( W. Kandinsky Studien )

'90  Drei Monate Lichtstudien in Correns / Provence

'91  Mitglied des Landesvereins der Ungarischen Schaffenden Künstler

'93  Bei meinem Atelier lege ich einen Garten auf einer hügeligen Land-schaft ____nach dem Japanischen Gartenbauprinzipien an.

       Selbst das meditatives Anlegen der Gartenelemente mit localen

       Stimmungen rhytmisierend zu dem Ganzem ist sehr inspirierend

       für die malerischen Arbeit.

AUSSTELLUNGEN

 

'17 -  „Das Fehlen", Hofhaus Galerie, Veresegyház

'15 -   „Harmonie”, Artmühle, Szentendre
'14 -   „H2O", Hofhaus Galerie, Veresegyház

'13 -   „Schichten-Vrstvy”, Limes Galerie, Komarno, Slowakei
'09 -   „Kaffee-Tee-Kuchen”, Gödöllő, Kulturhaus, (eigene)
'08 -   „Sommerausstellung , Gödöllő, Kulturhaus"

'08 -   „Baugebiet”, Budapest, (eigene)
'07 -   „Vogelschau”, „GÖMB” Jahresaustellung, Gödöllő, Kulturhaus,
'06 -   „Jahr des Regens”, Veresegyház, Átrium Galerie (eigene)
'04 -   „Tafelbild Biennale”, Szeged
'02 -   „Hommage auf Gulácsy Lajos ”, Szekszárd
'00 -   „Malerei an der Jahrtausendwende”, Kunsthalle, Budapest
'93 -   „Licht und Ton", Licht und ton Gerätverleih LTGV GmbH, München
'93 -    Bad Tölzer Künstlerwoche, Bad Tölz
'91 -    Haus der Begegnung, München (eigene)

In Sammlungen:
Bohemisches Art Hotel - Budapest, Dresdner Bank - Budapest,

Lombard Leasing Aktiengesellschaft - Szeged
In privat Sammlungen:

Bergen, Berlin, Budapest, München, Ulm, Veresegyház

Ars poetica
 

    Meine Zielsetzung war die Weiterentwicklung der Farben- und Formsprache der Koloristen des Zwanzigsten Jahrhunderts, indem die assoziativen und die musikalischen Elemente des Bildes zu unzertrennlichen Einheiten werden und  zusammen wirken (Farbenformsprache).

Am Anfang arbeitete ich möglichst mit wenigen Farben, um die maximale Ausdehnungkraft der Farbformen erforschen zu können. Jede Farbige Form benötigt (genauso wie bei Menschen) einen bestimmten Raum, indem sie maximal aufatmen kann. Jegliche Form einer Farbe (jeder Fleck, jeder Punkt, jede Linie und selbst die abgrenzenden Linien des Bildrahmens ) beeinflußt in ihrer Umgebung  den Aufatmungsraum der anderen Bildelemente. Diese Wirkung verliert mit zunehmendem Abstand immer mehr an Intensität.

 

 

Alle Bildelemente haben einen gemeinsamen Rhythmus , der die Fähigkeit besitzt das über den Rahmen hinausreichende Raumgefühl anzudeuten.
Die Beherrschung dieses Raumes ist die Voraussetzung der unendlichen Möglichkeiten der musikalischen Sprache eines Bildes.


 

 

Die größte Herausforderung bestand darin, die mit dem Bewusstsein wahrgenommenen Bildelemente von der musikalischen Einheit des gesamten Bildes untrennbar zu machen.
Beim betrachten eines Bildes suchen unsere Augen automatisch bestimmte, uns eingeprägte Anhaltspunkte (Symmetrie, zwei Augen, Linien, usw...).
Solche optischen Elemente können die Aufatmungsmöglichkeiten der Farbformen und den musikalischen Rhythmus des Bildes völlig zerstören.
Als eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen kristallisierte sich mit der Zeit ein "Nonnarrativer" Bildaufbau heraus, mit dessen Hilfe das unerwünschte Einfangen des Blickes vermieden werden kann.
Das ganze bild wird gleichzeitig aus mehreren  Elementen unterschiedlicher Größe aufgebaut, aber nicht um das Leuchten der Farben hervorzuheben (wie bei den Pointillisten), sondern auf der Suche nach dem rhytmischen Zusammenspiel der Farbformen.


 

 

Zur Zeit beschäftige ich mich mit Farbformen ohne abgrenzenden Rahmen in 3D. Mich inspiriert die Möglichkeit in einem Werk mehrere Farbstimmungen zu gestalten, ohne daß sie einander stören, sowie die Arbeit mit den leeren Räumen zwischen rhytmischen Farbformen (wie bei den Noten- und Pausenzeichen).

Am Ende 2018 wird mein Buch über die Farbensprache, das ich über Jahrzehnte lang arbeitete beendet.

 
 

© 2016

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